Gedanken danach… und schon wieder Neues

Ja, nun ist schon wieder alles vorbei. Das Konzert mit dem „Troubadour“ war wirklich echt toll. Die Konzertversion hatte eben auch ihre Vorteile und es hat einfach so viel Spaß gemacht, diese herrliche Musik zu spielen.  Manches war wie auf einer Achterbahn im guten Sinne (habe ich selbst ja noch nie gewagt…), da rollt es davon, man steigt auf und wird von der „Rhythmusgruppe“  einfach mitgerissen, auf und ab geht es da, manchmal hält es kurz an um dann wieder weiterzuschwingen, herrlich!!! Die Sänger waren auch super, allen voran natürlich Simone Kermes, ihre Klangfarben waren einfach atemberaubend. Wer sie noch nicht kennt, sollte sich eine ihrer CDs besorgen, in Kürze erscheint die neuste unter dem Titel „LAVA“ , Arien aus Neapel. Hier ein Vorgeschmack:


Es gibt auch noch andere Videos von ihr.

Gestern hatte ich gleich bei meiner Rückkehr noch eine interessante Probe mit Sebastian Knebel. Wir spielen am 10.September im Schumannhaus in Leipzig einen Abend mit Violine und Hammerclavier. (Sicherlich bin ich wegen meines Namens dafür gefragt worden!) Das Programm wird nicht aus Sonaten von Schumann bestehen, sondern soll vielmehr einen Blick auf Kompositionen von Bach und Mozart werfen, so wie diese im Hause Schumann vielleicht musiziert wurden. Das stellt natürlich eine Herausforderung dar, denn Bach mit klassischer Geige und Hammerflügel kann man nicht in ganz barocker Manie spielen, aber wie sonst? So war es gestern sehr spannend, verschiedene Klangfarben für den „Schumannschen“ Bach auszuprobieren. Ich bin gespannt, wie das beim Publikum ankommt. Wir spielen auch noch die wunderschöne erste Sonatine von Schubert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*