Philadelphia
Philadelphia ist toll. Überall begegnete mir heute Benjamin Franklin. Ich habe aus Zeitmangel auf die Kunstmuseen verzichtet und bin einfach herumgelaufen. Ich wollte unbedingt auf die große Brücke, auf der ich gestern Fußgänger gesehen hatte. Das war gar nicht so einfach und ganz schön aufregend. Man läuft lange, es geht hoch hinaus, unten fahren in der Mitte die Autos und an der Seite Züge. Mir wurde nicht schwindlig, aber es war komisch. Wenn jemand entgegen kam, hoffte ich nur, dass er mich nicht schubst. Nun haben wir in dem großen Saal im Kimmelcentre geprobt. Es klingt toll, ist aber schwer zu hören. Heute sind 3 und 5 dran. Leider wird John Eliot Gardiner heute nicht zum Publikum sprechen. Das war bei den letzten Konzerten sehr eindrucksvoll. Selbst ich habe noch was Neues über die Sinfonien erfahren. Ich bin gespannt, ob das Publikum hier auch so begeistert ist wie in CHAPEL HILL.