Viola d’amore von früh bis spät

Inzwischen sind schon wieder einige Tage vergangen, aber der Eindruck des Viola d’amore Kongresses der Society of America ist doch noch ganz frisch. Es war eine sehr intensive und schöne, wenn auch anstrengende Zeit in Innsbruck. Marianne Ronez hatte den Kurs wunderbar organisiert. Tagsüber durften wir im Museum Ferdinandum sein, wo auch das erste Abendkonzert stattfand. Für die anderen Abende hatte sie verschiedene Konzertsäle ausgesucht, in denen auch verschiedene Musik erklang. Ich kann gar nicht auf alles eingehen, aber insgesamt waren auch viele moderne Stücke zu hören, es gab Hindemith und Casadesus, es gab neue „alte“ Musik und einiges Bekanntes. Außer den verschiedensten Instrumenten der Viola d’amoren Familie mit ihren unterschiedlichsten Spielern, gab es auch andere interessante Instrumente wie z.B. eine Paukenlade und eine Viola pomposa. Klaus gab sein öffentliches Debüt auf der Viola da Spalla!

Da waren alle begeistert, er aber auch. Das erste mal ein fremdes Instrument öffentlich zu spielen ist schon ganz schön aufregend.

Nun bin ich gespannt, was aus den vielen verschiedenen Eindrücken der Tage in Innsbruck nun bleiben wird oder entstehen könnte. Gern würde ich auch wissen, was so die einzelnen Liebhaber dieses besonderen Instrumentes inzwischen machen, wenn sie wieder in ihren Alltag zurückkehren. Wir haben viele Anregungen bekommen. Ganz reizvoll war auch das moderne Stück von Rachel Stott aus London für sechs Violen d’amore, leider hatten wir fast nie alle sechs Spieler zum Proben zusammen in den zu kurzen Zwischenzeiten. Ich würde es gern nochmal irgendwo aufführen. Rachel nutzt wirklich alle Möglichkeiten des Instrumentes für ihre Kompositionsideen.

Innsbruck ich muß dich lassen, das war der Abschied, gespielt auf vielen d’amoren und ein paar wenige sangen, dann war die Zeit im herrlichen Innsbruck zu Ende…

Ein Gedanke zu „Viola d’amore von früh bis spät“

  1. Dear Rachel,
    I was very glad to meet you in Innsbruck. Your compositions are very interesting therefor it have to by a part of my VIOLA D’AMORE BIBLIOGRAPHIE! But there was not much time to talk about all your compositions.
    Please give me information about all your works you have written: Title, instruments, key, tuning of the Viola d’amore, edition, year of origin and so on.
    Many thanks, Sincerely Yours Heinz Berck

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