Pillnitz mit Farina und Tenorviola

Der Pfau erfreut die Besucher des Pillnitzer Schlossparkes. Er ist Teil einer Ausstellung indischer Gärten.
„Der Gärtner des Maharadschas“

Wie proben schon für unser Konzert am 11.Juni 2016  17 Uhr  im Bergpalais,wo die herrliche Tenorviola von Amati  endlich als Consort Instrument bei Musik von  Farina erklingen kann. Im letzten Jahr hatten wir ja schwierige solistische Sonaten für Bratsche auf dem Programm.

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Rückblick und Vorschau FURCHHEIM – „Fürsten-Musik“ spielt Tafelmusik

„Kennen Sie Furchheim ?“

Mit diesen Worten beginnt Hartmut Schütz seine Kritik zu unserem Konzert in  der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek, zu welchem vorrangig Werke  von Furchheim, aber auch virtuose Geigenmusik von Farina, Westhoff und Walther erklangen. (DNN 12. April 2016)

Anne Schumann & Anette Sichelschmidt

Das Konzert war Teil unseres Projektes „Musikalische Taffel-Bedienung“ von Johann Wilhelm Furchheim. In der Kritik wird seine Musik, aber auch unsere Interpretation sehr gelobt. Das hat mich sehr erfreut, denn so ganz einfach ist diese Art von Consortmusik dann doch nicht. Im Gegensatz zu den technisch viel anspruchsvolleren Geigensonaten, wird bei diesen Suiten das gemeinsame Spielen und Empfinden gefordert.

Fürsten-MusikDas macht natürlich auch gerade viel Spaß und jeder muss seinen Beitrag zum Gelingen des Gesamtwerkes dazu geben.

Leider hat man nie genügend Zeit, um alles in Ruhe auszuprobieren. Und so sind wir sehr froh, dass noch in diesem Monat unser Projekt in Rudolstadt (Konzert am 28. Mai 17 Uhr) und in Weesenstein (Konzert am 29. Mai ebenfalls 17 Uhr) weitergeht. Diesmal wird uns Tobias Hunger noch mit einigen Liedern von Adam Krieger erfreuen.

IMG_4165Ich habe beim Konzert eine kleine Premiere gehabt, ich habe zum ersten Mal ein schwieriges Programm mit Untergriff gespielt, d.h. der Daumen der rechten Hand fasst unter dem Frosch, nicht nur an der Bogenstange an. Für diese Musik schien es wirklich viel passender mit dieser Haltung zu sein. Man kann klarer artikulieren und bekommt so mehr Schwung in den Tanzsätzen.

Andreas Pilger & Klaus Voigt

Ich möchte hier auch noch einmal allen unseren so großzügigen Sponsoren herzlich danken, dass wir unser Projekt durchführen können! Sollte diese Zeilen noch jemand lesen, der auch gerne noch einen Beitrag spenden möchte, wir freuen uns immer über eine kleine Nachricht!

(Fotos von Uta Hartmann)

 

 

Salle des Glaces

… heißt nicht etwa Eisdiele, sondern Spiegelsaal. Er nimmt fast die gesamte Breite des Schlossgebäudes in Versailles ein und war für unseren „Orfeo“ voller Stühle gestellt. (Sonst ist er voller Touristen! )

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Unsere Bühne war so hoch gebaut, dass immer mal jemand die teuren Kronleuchter berührte, aber es gab keinen Schaden. Leider war die Bühne auch ziemlich beengt, so dass die Sänger nicht so unbeschwert agieren konnten und auch der Tanz des Chores wegfallen musste.

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So sieht es auf dem Weg zum Spiegelsaal aus. Da kann man richtig schreiten!