U-Bahn Gedränge auf dem Weg nach Norwich

Wie eine Ölsardine in der Fischbüchse muss man am Morgen in der Londoner U-Bahn stehen. Menschenmassen bewegen sich von A nach B. Die meisten täglich.
Ich freue mich aber auf die kurze Reise, denn ich fahre nach Norwich.  2 Tage probten die Bach players an einem interessanten Programm mit Laments. Nicolette Moonen stellt immer besondere Programme zusammen. Diesmal ist es eine Zusammenstellung der Klagen von Maria und Arianna. Instrumentale Laments von Schmelzer und Vivaldi umrahmen zwei eindrucksvolle Gesangswerke: das Lamento der Arianna von Monteverdi als Madrigal und Haydn Maria quærit Christum Filium, welches ursprünglich als Fassung für Sopran und Klavier ebenfalls ein Klaglied der Arianna ist. In unserer Fassung unterstreicht ein Streichquartett die Klage der Maria.

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Norwich ist ein sehr schönes Städtchen und wunderbar zum Bummeln geeignet.

Salle des Glaces

… heißt nicht etwa Eisdiele, sondern Spiegelsaal. Er nimmt fast die gesamte Breite des Schlossgebäudes in Versailles ein und war für unseren „Orfeo“ voller Stühle gestellt. (Sonst ist er voller Touristen! )

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Unsere Bühne war so hoch gebaut, dass immer mal jemand die teuren Kronleuchter berührte, aber es gab keinen Schaden. Leider war die Bühne auch ziemlich beengt, so dass die Sänger nicht so unbeschwert agieren konnten und auch der Tanz des Chores wegfallen musste.

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So sieht es auf dem Weg zum Spiegelsaal aus. Da kann man richtig schreiten!