Konzert

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Das ist die Konzerthalle in Princeton.  Herrlich, diese blühenden Bäume davor.

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Innen war es geeigneter für Orfeo, als die riesigen Säle, nicht zu groß und rund wie ein Theater. Das Konzert war toll. Die Frau des verschiedenen Herrn Scheide, der dieses Konzert noch im letzten Sommer geplant hatte (mit hundert), sprach kurz sehr anrührend zum Publikum.

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Vor dem Konzert hatte ich noch Einstein im Park besucht.

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Jetzt fahren wir im Bus nach New York.

Amerika – Erinnerungen in Bild und Ton

Ich bin wieder zu Hause. Nachdem mich der Londoner Nebel in Heathrow am Sonntag doch länger als geplant festgehalten hatte, bin ich gut in mein Harzstädtchen zurückgekehrt.

Ich habe hier ein paar Fotos eingestellt:

 

Außerdem kann man auf der Monteverdi Internetseite den Mitschnitt des Konzertes in New York anhören.
Und es gibt neuerdings dort auch einen Blog mit vielen spannenden Kommentaren. Wer kein Englisch versteht, hat sicher Spaß an den Fotos!

Nun beginnt die Adventszeit ohne Beethoven!

Montfort l’Amaury – ein Sommersonnentag

Der freie Freitag führte mich auf Empfehlung meines schönen Buches „One hour from Paris“ (darüber schrieb ich schon einige Male!) nach Montfort l’Amaury. Die Fahrt war recht einfach: mit dem Bus 96 von Parmentier bis Montparnass und dann mit dem Zug weiter. nach etwa einer halben Stunde war ich mitten auf dem Lande. Es gab auch gar nichts an diesem Bahnhof, aber ich wußte ja, daß ich ca. 3km laufen mußte, um in den eigentlichen Ort zu gelangen. Eine lange Straße tat sich vor mir auf, nachdem ich einen Kreisverkehr mit Auffahrt zur Autobahn nach Paris ohne Verluste überquert hatte. Am Wegesrand das erste Rapsfeld der Saison.

Es war wie im Hochsommer, nur dass in den Gärten die Blumen dufteten. Die Vögel sangen aus Leibeskräften. So war die lange Straße nicht zu lang und bald erreichte ich einen kleinen mittelalterlichen Ort: Montfort l’Amaury. Leicht bergauf ging ich erstmal in Richtung Kirche und suchte dann die Touristenoffice, die im Buch als sehr freundlich beschrieben wird. Die beiden reizenden Damen, die mir extra aufschlossen, obwohl es offensichtlich ihre Mittagspause war, schienen noch diesselben aus der Beschreibung zu sein, sie gaben mir einen Plan mit allen Erklärungen und so machte ich mich auf die Tour. Zuerst zu einem interessanten Friedhof, dann bergauf zum Turm von Anne de Bretagne. Dort saß ich lange und schaute in die Weite. Unterhalb befindet sich das Wohnhaus von Maurice Ravel, das leider geschlossen war. Aber die Lage und das Haus selbst sind einfach traumhaft, kein Wunder, dass er es Belvedere genannt hat. Überhaupt könnte ich mir gut vorstellen, als Pariser Künstler hier zu wohnen.

Unterhalb des Hauses geht es an der altern Stadtmauer entlang. Nach einem weiteren Rundgang durch die Straßen, wanderte ich zum Schloß Groussay, dem nächsten Ziel meines Ausfluges. Ich war im Voraus etwas enttäuscht, dass nur der Park zu besichtigen ist, aber alles, was mir interessant schien, war im Park zu sehen. Ich war fast die einzige dort, eine riesiger Anlage mit allerlei wunderlichen Details. Es war mir vorher nicht klar gewesen, dass das alte Chateau von 1815 zwar auch noch dort ist, die Extras im Park allerding aus den fünfziger Jahren und später stammen. Der vorgeschriebene Rundgang führt u.a. zu einem nachgeahmten Tatarenzelt, welches im Innern 10 000 Delfter Kachel hat. dann gibt ein wunderschönes kleines Heckentheater und einen chinesischen Teepavillion, in dem ich ganz allein ewig saß. Leider brachte keiner Tee vorbei! Der krönende Abschluß ist ein richtiges Theater, aber ganz klein. Da müßte man was aufführen!

Der Tag war so sonnig und duftete, es war wirklich eine Wonne. Zurück bin ich wieder gelaufen, da waren mehr Autos auf der Straße, aber es war auszuhalten. In Paris bekam ich wieder einen Menschenschock, so viele Leute sind hier am Freitag abend auf den Straßen!