14. April … Heute vor einem Jahr…

Es war vor einem Jahr…

Ja, da schien herrlich die Sonne und wir wanderten nach unserer standesamtlichen Trauung gemeinsam mit Freunden das erste Stück unserer herrlichen Frühlings-Hochzeitwanderung.

Heute wollten wir eigentlich die erste Wanderung wiederholen, aber da der Wetterbericht doch einige Schauer angezeigt hatte, verzichteten wir schweren Herzens und spazierten aber wenigstens bis zum Kleinen Schloss, wo ja unsere Trauung stattfand. Hier seht Ihr nun, wie wir nach einem Jahr aussehen:

Wir hatten einen herrlichen Tag, mittags gab es noch Fisch mit Bärlauch an Kastanien-Salbei-Ragout, das schmeckte sehr gut. Die ganze Wohnung stank ohnehin nach Bärlauch, wir hatten zwischendurch noch Pesto gemacht. Hoffentlich schmeckt es, wir hatten noch keine Zeit, es zu probieren. Nachmittags fuhren wir noch nach Bad Harzburg ins Thermalbad und der Abend klang mit einer Flasche Rotwein von Klaus Bona ( Das war die letzte Hochzeitsflasche!) bei Conny und Sepp aus. Herzliche Grüße an alle. Nun schmückt ein herrlicher Blumenstrauss von Toni und Albi unser Zimmer.  Am liebsten würden wir morgen für 2 Wochen loswandern…

Die vielen Sa(e)iten einer Viola d’amore

Manchmal ahnt man ja gar nicht, wenn man etwas plant, was alles noch dazu gehört und wieviel Arbeit ein Projekt dann letztendlich macht. Aber diesmal war es mit klar. Deshalb habe ich mir für die Viola d’amore auch Zeit genommen. Und trotzdem ist es wieder viel zu viel, was auf einmal erledigt werden soll. Und diese vielen Saiten der Viola d’amore immer in rechterStimmung zu halten, ist bei diesem Winterwetter auch kein leichtes Unterfangen. Doch wenn dann die vielen Saiten des herrlichen Instrumentes im Wohlklang schwingen und die lustigen und traurigen Melodien durch die Räume schallen, dann gefällt es mir ja doch wieder sehr und ich freue mich auf unsere Konzerte am 13. und 14. Februar.

Mehr von unserem Projekt  (für alle fremden Leser meines Tagebuches) kann man unter www.violen-damore.de erfahren. Dort gibt es auch ein kleines Aufnahmetagebuch.

Wir haben in unserem Schloss in Blankenburg schöne Fotos machen lassen. (Kerstin Gutsche – Kreativstudio Blankenburg) 
Daraus habe ich einen kleinen Film gebastelt:

Carneval in Venedig, ach nein auf dem Großen Schloss in Blankenburg

Nun war ich froh, daß ich für Euch meine Silvesterfotos von Marcel einstellen konnte, da bekam ich gleich von ihm noch welche von unserem Konzert im Großen Schloss. Der Verein hat zum Wiederaufbau eine Konzertreihe geplant. Als erstes hatte ich die Idee, auch in Blankenburg einmal eines meiner Lieblingsprogramme aufzuführen, nämlich Carneval in Venedig. Ich hatte auch diesmal schöne Stücke von Campra, Lully, Schmelzer und natürlich Telemann zusammengestellt. Der Telemann wurde von der RM Balance Dance Company, die ja auch Silvester dabei waren, ganz entzückend vertanzt. Heide Reinsch hat eben immer tolle Ideen. Wir hatten großen Spaß, aber das sieht man am besten an den Fotos:

Übrigens gibt es auch einen lustigen Film vom letzten Carnevalprogramm, damals mit der Chursächsischen Capelle Leipzig und Maria Jonas im Händelhaus Halle:

Oder dieses, leider ist alles nicht so gut in der Qualität…

Ist Maria nicht Klasse?