Konzertmitschnitte aus Versailles

Nun sind wir aus Versailles zurück. Auf der Website von Monteverdi kann man zwei Videos ansehen, das Konzert vom vergangenen Sonntag und die Marienvesper vom März. Ich habe es selbst noch nicht gesehen. Hoffentlich merkt man nicht, dass ich im März einen schlimmen Husten hatte…

http://www.monteverdi.co.uk/news-reviews/multimedia

Viel Spaß beim „Konzertbesuch“ in Versailles!

 

St. Jakob am Thurn

Das war gestern ein Ausflug, wie man ihn sich nicht besser wünschen kann!
Inspiriert wurde unsere Tour durch Wanderung Nummer 22 aus dem “Rhoter Wanderführer“ Rund um Salzburg.
Diese Tour ist absolut empfehlenswert. Das Kurhotel Vollererhof kann man umgehen, da war es uns zu vornehm. Von der Straße führt links kurz bevor man die ersten Häuser sieht, ein kleiner schattiger Waldweg, der nach einer Weile auf den Wanderweg direkt zur Erentrudisalm führt. Dort ist es herrlich und man kann gut einkehren.
Der Weg weiter ist sehr gut im Buch beschrieben, außerdem gibt es inzwischen gelbe Wegweiser bzw. Punkte, so dass man den Pfad nicht verfehlen kann. Immer wieder öffnen sich unglaubliche Ausblicke.
Dann gelangt man zur Trockenen Klamm, ein Felsparadies, das mich sehr an die Sächsische Schweiz erinnerte. Dort gibt es mehrere Wege, aber wir haben den Weg gut gefunden. Herrlich kalt war es zwischen den Felsen!
Absolut empfehlenswert ist auch die Biogaststätte zum Schützenwirt in St. Jakob am Thurn. Leider war die Hauptspeise so gut, dass wir die Marillenknödel nicht mehr probieren konnten. Hoffentlich kommen wir dort nochmal hin!

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Benedictus

Beethoven und Don Giovanni in Wien

Anne im Stadtpark WienEs waren sehr schöne Tage in Wien, ein kleiner Urlaub mit Herbstsonne, böhmischer Pflaumensoße im Restaurant „Powidl“ in der Margaretenstraße, alten Musikinstrumenten in der Neuen Burg und einem Frühstück im Café Schwarzenberg. Wir hatten billige Karten für die Oper gekauft und sahen von der Loge II im ersten Rang, recht nahe der Bühne, Don Giovanni. Man musste sich sehr recken und strecken, um wenigstens die linke Seite der Bühne sehen zu können, aber die ältere Dame neben uns, eine Wienerin mit vier verschiedenen Abos, organisierte unsere Loge bestens und wir genossen den Abend als richtige Opernbesucher.

Am nächsten Tag war es bewölkt, Zeit für die Instrumentenausstellung in der Neuen Burg, die ich bisher noch nicht gesehen hatte. Da gab es viele spannende Dinge zu betrachten. Man bekommt einen Audio Guide mit vielen Hörbeispielen. Geigen von Lanner und Leopold Mozart, viele Claviere und ausgefallene Instrumente. Die Räumlichkeiten sind faszinierend. Wir verbrachten einige Zeit dort. Da aber die Eintrittskarte auch für die Kunstsammlungen im anderen Gebäude galt (die 12 Euro lohnen sich wirklich!), gingen wir nach kleiner Stärkung im Café auch noch dort hinein und bestaunten alte Meister.

Hundertwasser stand auch noch auf meiner Liste, nicht nur das Haus selbst, sondern auch seine Ausstellung im Kunst Haus Wien. Dort gibt es außerdem wechselnde Ausstellungen, diesmal eine interessante mit Fotos und Experimenten aus Fotoautomaten.

Das Konzerthaus sah verändert aus, schick mit Gold und Rot. Das Konzert war sehr schön, ausverkauft, toller Klang, im Hinterkopf die Gedanken, dass Beethoven in dieser Stadt gelebt hat…

Das Benedictus mit dem herrlichen Geigensolo wird jedes Mal zum Höhepunkt des Werkes. Die lauten Stellen sind vergessen, hier hat die zarte schwebende Geige das Sagen.